Die Ursprache

Wie ich heute an der Uni erfahren durfte, gab es vor Tausenden von Jahren einen ägyptischen König, der die Ursprache des Menschen herausfinden wollte. Hierzu nahm er zwei Neugeborene, gab sie einem Hirten und ließ sie unbeeinflusst eine Sprache entwickeln.

Man sollte nun vermuten, dass sie bis an ihr Lebensende schweigsam geblieben sind.
Aber tatsächlich streckten sie nach Monaten ihre Hände aus, schauten hungrig und sprachen ein Wort: Bekos.

Bekos ist phrygisch und heißt Brot.

Das Experiment ging in die Geschichte ein, wurde aus ethischen Gründen jedoch nie wiederholt, wird seither angezweifelt und als Legende deklariert.  

22.5.07 20:30

Werbung


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ich (1.6.07 22:24)
Im Religionsunterricht wurde uns immer so etwas ähnliches erzählt. Bloß endet die Geschichte damit, dass die Kinder aufgrund von mangelnder Zuneigung (weil niemand mit ihnen sprach) gestorben sind.


Sprachtod (3.6.07 12:01)
Ich habe so etwas auch gehört. Laut Wikipedia (lang lebe das Internet) war das angeblich Friedrich II., bei dem die Kinder gestorben sind. Aber er hat den Kindern keine Zuwendung gegeben, so wie es der Hirte getan hat. Und allein an der Sprachverweigerung kann es eigentlich auch nicht liegen... taubstumme Kinder können ja auch aufwachsen.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen