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Mein Blog und nicht Blumentopf sein Blog

Der erste Eintrag, also liegt es nahe, ein paar Worte zu meiner Person zu verlieren.

Ich verzichte jedoch darauf.

12.2.07 14:43, kommentieren



St.Valentin bringt Geschenke

Heute ist er also, der Blumentag. Ich habe Zeit meines Lebens nur negative Erfahrungen mit ihm gemacht, weswegen ich ihn nicht sehr schätze.
Es ist schon etwas länger her, damals dürfte ich in der 3ten Klasse gewesen sein, als mir ein hübsches Mädchen (Lisa hieß sie, falls ich mich noch recht erinnere) eine Karte zum Valentinstag geschenkt hatte. Auf ihr war eine Lokomotive abgebildet und ein englischer Schriftzug, den ich damals nicht verstand.
Ich freute mich und glaubte an den Beginn einer unglaublichen Liebesbeziehung, aber es stellte sich heraus, dass sie mich in Wirklichkeit verabscheute. Bei einer großen Fernsehsendung blamierte sie mich vor allen Zuschauern und ich brach in Tränen aus...

Seitdem habe ich in der Nacht vom 13ten auf den 14ten Februar immer einen Alptraum. Auch gestern wieder träumte ich schlimm, habe allerdings vergessen, was. Wahrscheinlich wurde ich von einem Blumenmoloch zerfleischt.

 

3 Kommentare 14.2.07 10:53, kommentieren

Die elende Fastnacht

Helau, Kinder.
Draußen auf den Straßen verkleiden sich Menschen und saufen sich zu. Und weil sie sich betrunken besonders lustig finden, erfanden sie eine eigene Art von Humor, den Büttenreden-Humor.
Um nicht als Spaßverderber zu gelten, bringe ich zur Versöhnung aller Karnevalsfreunde einen Witz, der diesem Humor zuzuschreiben ist, bevor ich wieder eine miese Laune-Maske aufsetze:

Wie nennt man eine Taube, die sich in eine Schildkröte verliebt?
- Eine Turtle-Taube.

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Alle Menschen, die das ganze Jahr über nicht gelacht haben, finden nun bei zwei Promille endlich den Mut dazu, dies zu tun. Dabei helfen ihnen die Büttenredner, Menschen, die das ganze Jahr über unwitzig und unbeachtet waren. Die Welt wird verdreht, hier im Karneval gibt es keine Klassen, keine Schichten, alle Menschen sind auf einer Stufe - denn: Besoffen sind alle Menschen gleich.
Und betrinken kann sich jeder. Da haben wir doch das Paradies auf Erden, würde ich mal behaupten.

 

18.2.07 10:42, kommentieren

Um 8.30 Uhr

Zwei Uhr nachts stellt man fest, dass man morgen um fünf Uhr für die Uni aufstehen darf. Wunderbar.
Glücklicherweise konnte ich ein Auto fahrtauglich machen und meine Schlafzeit um eine knappe Stunde verlängern... was jedoch keine allzu große Erleichterung war. Und dann: Betrete ich um 8.15 Uhr den stillen, hohen Saal mit den kaltweißen Neonröhren, setze mich an den Behindertenplatz und starre vor mich hin, weil ich kein Buch dabei habe. Bis um 8.30 Uhr immer noch niemand da ist. Nicht mal die Dozentin.

Zuhause wieder angekommen finde ich auch keine E-Mail, die mir sagt, dass heute der Kurs ausgefallen ist. Oder liegt die ganze Schuld etwa beim Aschermittwoch? 

Ich werde jetzt jedenfalls schlafen gehen.  

21.2.07 09:22, kommentieren